Platzangst und Klaustrophobie

Haben Sie Platzangst?

Platzangst kommt auf der Straße, an großen Plätzen, im Supermarkt, an Bahnhöfen, in öffentliche Verkehrsmitteln und in Menschenmengen.

Haben Sie Klaustrophobie ?

Klaustrophobie kommt in engen Tunnels, im Lift und in engen Gassen, also an Orten, an denen es eng ist.

Manchmal ist die Angst nur als Ahnung vorhanden, manchmal ist sie wie ein ständiger schlechtgelaunter Begleiter, dann jedoch so heftig, dass sie einen geradzu schüttelt.

Haben Sie Höhenangst?

Höhenangst kommt, wenn Sie eine Treppe hinaufsteigen, eine Empore betreten, oder am Geländer einer Aussischtsplatttform stehen.

Haben Sie Angst- und Panikattacken?

Die Angst kann sich zu einer Panikattacke steigern. Eine Panikattacke ist ein „aus dem Nichts“ einsetzendes Ereignis, das mit der tatsächlichen, in der Regel harmlosen Situation nichts zutun hat. Sie kann auch in der Nacht auftreten und Sie aus dem Schlaf reißen. Dann zittern Sie, rast Ihr Herz, schwitzen, bekommen schlecht Luft, haben das Gefühl umzufallen, ohnmächtig zu werden, einen Herzinfarkt zu erleiden, und gar zu sterben, fühlen sich selbst fremd oder die Umgebung weit weg und riesengroß .

Ereignen sich Panikattacken mindestens zweimal im Monat, spricht man von einer Panikstörung. Dabei steht die sogenannte Angst vor der Angst im Vordergrund. Meist gehen Panikattacken einer Platzangst (Agoraphobie) voraus, so dass Sie als Betroffener die Situationen, in der Sie sich fürchten könnten, vermeiden.

Kreislauf der Angst

So entseht ein Teufelskreis: Sie kommen in einer Furcht auslösende Situation, verspüren körperliche Symptome, wie Herzrasen, Schweißausbrüche und Zittern. Sie fliehen, vermeiden also die Situation. Weil sie diese schreckliche Situation nie wieder erleben wollen, vermeiden Sie diese Situation, indem sie diese Orte nicht mehr aufsuchen. Wenn Sie später an diese Orte begeben müssen, weil sie keine Wahl haben, erscheint die Furcht umso größer und erschreckender, wieder fliehen Sie. Jetzt geht es darum, diesen Teufelskreis zudurchbrechen. Zunächst kann ich Sie beruhigen: Wenn Sie an den „schrecklichen Ort“ kommen, werden Sie nicht sterben und auch nicht umfallen.

Wie kann ich Sie mit der ganzheitlichen Bild-, Gestalt und Traumatherapie unterstützen?

Mut ist, wenn man es trotzdem tut

Zum einen können wir gemeinsam erkunden, was Sie brauchen, um Mut und Kraft für sammeln, wieder auf Plätze zu gehen, in öffentliche Verkehrsmittel und auf hohe Gebäude zu steigen, oder in Aufzügen zu fahren. Zum anderen können wir gemeinsam den Ursachen für Ihre Ängste auf den Grund gehen und daran arbeiten, diese einer Heilung zuzuführen.

Zusätzlich kann ich Ihnen Achtsamkeits- und Entspannungesübungen beibringen, mit deren Hilfe Sie ihre Ängste überwinden können.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, sprechen Sie mich an!